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März 2010

07.03.2010 - Leserbrief zum Thema "Welfenstadt" Blankenburg

Mit Interesse habe auch ich den regen Meinungsaustausch über die Bemühungen eines in der Region ansässigen Vereins, der das Ziel anstrebt der Stadt Blankenburg den Beinamen "Welfenstadt" zuzufügen, verfolgt.

Es ist sicherlich sinnvoll sich auf die historischen Wurzeln zu besinnen und die Jahrhunderte bestehenden Kontakte zum Welfenhaus öffentlich herauszustellen. Auch für die Initiierung und Planung von Marketingmaßnahmen ist das Versehen mit einem bekannten Namen oder einem passendem Slogan nützlich.

Mir stellt sich allerdings die Frage, ob bei einem noch existierenden Adelsgeschlecht nicht erst das Einverständnis von dessen Angehörigen eingeholt werden muss, um den Namenszusatz Welfenstadt überhaupt führen zu dürfen. Weiter zu überlegen wäre, ob nicht finanzielle Ansprüche seitens der Adelsfamilie für das Führen eines solchen Namens geltend gemacht werden können.

Wenn ein Beiname für die neue Einheitsgemeinde Blankenburg gefunden werden soll, halte ich jedoch das Einreichen weiterer Vorschläge durch die Bürger der Stadt und Gemeinden für die sinnvollste Variante. Bei der "Welfenstadt" handelt es sich um eine Idee weniger. Dieser Namenzusatz sollte dann eine gemeinschaftliche Eigenschaft der Stadt Blankenburg und deren neuer Partnergemeinden enthalten. Dies muss nicht zwangsläufig die Verbindung zum Welfenhaus sein.

Um die historische Verbundenheit mit dem Welfengeschlecht und die Zusammengehörigkeit zur Stadt Braunschweig herausstellen, halte ich es für besser den Kontakt zum Braunschweiger Raum, wie er bspw. durch den Schlossverein besteht, beizubehalten und zu intensivieren.

Jens Grezes, 07.03.2010

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Februar 2010

26.02.2010 - Kandidaten für die Stadtratswahl gekürt

Die Blankenburger SPD nominierte vor kurzem ihre 11 Kandidaten für die Stadtratswahl am 11.April. An die Spitze der Wahlliste wurde wieder der Ortsvereinsvorsitzende Heinz Grimme gewählt. Mit ihm bewerben sich die Blankenburger Kerstin Hinz, Dieter Böhnki, Gabriele Reinicke, Udo Leier, Elke Stutzkowski, Jens Grezes, Richard Pust und Klaus Müller sowie der Wienröder Andreas Werner und der Derenburger Reinhard Zedler um Sitze im zukünftigen Stadtrat.

Die Blankenburger SPD schlägt mit den erfahrenen Stadträten  Dieter Böhnki, Heinz Grimme und Udo Leier und Vertretern der neuen Ortsteile kompetente und engagierte Kandidaten für die Stadtratswahl vor. Viele SPD-Kandidaten leisten in Blankenburg und Umgebung umfangreiche Vereinsarbeit. Udo Leier ist Vorsitzender des Blankenburger Angelvereins, Heinz Grimme engagiert sich im "Verein Rettung Schloss Blankenburg", Kerstin Hinz ist aktives Mitglied der Lehrergewerkschaft GEW. Dieter Böhnki arbeitet im Wander- und Wegeverein mit. Jens Grezes organisiert Veranstaltungen im Harzkreis im Verein Kulturmotor Wernigerode, Reinhard Zedler war langjähriges Mitglied des Stadtrates in Derenburg und des Kreistages. Gabriele Reinicke arbeitet in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraticher Frauen mit, Richard Pust ist im Kreisvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer.

In den vergangenen Jahren hat die SPD durch Ihre Stadtratsarbeit die erfolgreich abgeschlossenen Projekte, wie das Schlosshotel mitunterstützt. Durch die Kontakte zum ehemaligen Bundestagsabgeordneten Andreas Steppuhn konnten 1 Mio. Euro für das Große Schloss gewonnen werden. Ferner wurden Initiativen, wie die Einführung der Feuerwehrrente, Badfahrten nach Derenburg und die Sanierung der Rad- und Wanderwege in der Blankenburger Umgebung  in den Stadtrat eingebracht.

In Zukunft wird die Arbeit der Partei auf ein gerechtes partnerschaftliches Zusammenwachsen der Stadt mit ihren Ortsteilen gerichtet sein. Zentrale Themen sind weiterhin die Sicherung des Kurortstatus, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, die Aufwertung der Innenstadt durch die Nutzung von Förderprogrammen und die bessere Vermarktung des Standortvorteils Blankenburgs als Stadt im Zentrum des Harzkreises.


Quelle:  Harzer Volksstimme in der Fassung vom 26. Februar 2010
Verfasser und Urheber: Jens Müller



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09.02.2010 - Sehenswerte Malerei – von Detailtreue bis zum Surrealistischen

"Von hier nach da und zurück", so heißt die Bilder-Ausstellung des Blankenburgers Heinz Grimme, die am Wochenende im Rathauskeller eröffnet wurde. Sie wird noch bis zum 20. März montags bis sonnabends geöffnet sein und von 13 bis 17 Uhr ihre Besucher erwarten.

Ein Besuch lohnt sich, denn der bisher hier in der Blütenstadt als Maler so gut wie unbekannte Heinz Grimme überrascht mit seiner beeindruckenden handwerklichen Kunst und Detailgenauigkeit in seinen Darstellungen. Seine Bilder lassen sich sowohl aus einigen Metern Entfernung als auch ganz aus der Nähe betrachten und fesseln dabei durch ihre farbliche Gestaltung und die Realität der Darstellungen, die manchmal denken lässt, man stehe vor einem großen Foto.  

Heinz Grimme, Jahrgang 1945, zeigte bereits während seiner Schulzeit großes Interesse an Malerei und Zeichnen. Während seiner Ausbildung zum Lehrer war dann einer der Schwerpunkte die Kunsterziehung mit dem Erlernen der Grundtechniken und der Kunstgeschichte. Neben seiner Berufstätigkeit war er stets malerisch aktiv und hat seine Techniken verfeinert.

Alle Arbeiten sind auf Leinwand gefertigt. Wählte Heinz Grimme ursprünglich Acryl, wandte er sich später einer anderen Maltechnik zu. Dabei entsteht eine mehrschichtige Arbeit mit Untermalung in Temperafarben. Anschließend trägt er Farblasuren in Öl auf. Dadurch weisen einige Bilder eine Transparenz auf, bei denen die Untermalung durchscheint, was eine besondere Farbe und Lebendigkeit bewirkt.  

Der größte Teil der Bilder beinhaltet realistische Elemente, die nach mehreren Grönland- und Islandreisen inszeniert wurden. Verbunden werden in ihnen persönlich erfahrene Landschaften mit politischen und historischen Umständen oder den Urgewalten der Natur. Die dadurch für den Betrachter entstehenden Brüche haben ihn besonders interessiert. Ein weiterer Teil der Ausstellung ist geprägt von expressiven surrealistischen Bildern, die von emotionalen Reisen in die persönliche Vergangenheit erzählen. Bezogen auf den Titel der Ausstellung "von hier nach da...", der durch Reisebilder in ferne Länder und Historie dargestellt wird, wird das Thema "... zurück" sowohl in den Kindheitserinnerungen als auch durch zwei Landschaftsbilder aus der Umgebung ausgedrückt.


Quelle:  Harzer Volksstimme in der Fassung vom 09. Februar 2010
Verfasser und Urheber: E. Uhlmann



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Januar 2010

08.01.2010 - Dankeschön für den festlichen Lichterglanz

"Unsere Stadt ist wie in jedem Jahr festlich geschmückt und strahlt im Lichterglanz – besonders das Neubaugebiet am Regenstein wirkt mit seinen 52 Lichterketten an den Nadelbäumen sehr anheimelnd. Der rechtzeitig einsetzende Schneefall verzaubert unsere Stadt auf besondere Weise und erfreut besonders die Kinder."

Dieter Böhnki Diese Eindrücke schilderte Stadtrat Dieter Böhnki (SPD), der sich auch im Namen seiner Amtskollegen bei allen Einwohnern, der Blankenburger Wohnungsgenossenschaft, der Stadtverwaltung und den Seniorenheimen herzlich dafür bedankte, dass sie ihre Stadt auch über den kürzlichen Jahreswechsel wieder im Lichterglanz erscheinen lassen. "Es wäre schön, wenn Ende dieses Jahres unsere Großmärkte und einige öffentliche Einrichtungen diesem schönen Beispiel folgen würden", regte Böhnki an.

Außerdem dankte er allen engagierten Helfern, die den Blankenburgern und ihren Gästen schöne, besinnliche Stunden auf dem "Sternthaler Weihnachtsmarkt", bei der Waldweihnacht im Heers, dem weihnachtlichen Treiben im "Alten E-Werk" und den Weihnachtsfeiern der unterschiedlichsten Vereine bescherten.

Quelle:  Harzer Volksstimme in der Fassung vom 08. Januar 2010
Verfasser und Urheber: Jens Müller

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Dezember 2009

19.12.2009 - Zusatzrente für alle aktiven Brandschützer

Die aktiven Mitglieder der Feuerwehren in Blankenburg und den künftigen Ortsteilen bekommen eine Zusatzrente. Der Stadtrat votierte mit 13 Ja-Stimmen bei neun Enthaltungen für den Antrag der SPD-Fraktion. In seiner Begründung führte Fraktionschef Dieter Böhnki unter anderem an, dass etwa die Hälfte der Kommunen in Sachsen-Anhalt bereits die Beiträge zu dieser Zusatzrente gewähren. "Auch wir müssen klar und ehrlich sagen: Entweder erkennen wir das ehrenamtliche Engagement an oder wegen der finanziellen Belastungen nicht", so Böhnki.

Dieter Böhnki Als "blanken Hohn" bezeichnete daraufhin Günter Scherner (CDU) die negative Antwort von Innenminister Holger Hövelmann (SPD) auf die Anfrage der SPD, ob sich das Land an der Finanzierung beteilige. "Erst werden die Zuweisungen der Kommunen geschmälert, gleichzeitig aber auf die Pflichtaufgabe Feuerwehr hingewiesen", machte er seinem Ärger Luft.

Robert Kühne (FDP) merkte gegenüber der Verwaltung an, dass die Feuerwehr nicht nur als leidige Pflichtaufgabe gesehen, sondern sich intensiver mit den Problemen der Kameraden auseinandergesetzt werden sollte. Bernd Lesinski (Pro Blankenburg) meinte, dass acht Euro pro Brandschützer im Monat "ein lächerlicher Betrag" angesichts dieser verantwortungsvollen Arbeit sei. "Eigentlich müsste uns das mehr wert sein", so der Abgeordnete. Joachim Pflaumbaum (Linke) hätte vor der Abstimmung über die Zusatzrente lieber erst den Haushaltsentwurf für 2010 behandelt.

Die Ratsmehrheit sah das anders und stimmte für den SPD-Antrag. Im nächsten Jahr muss die Stadt für die Zusatzrente der 229 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen nun 21 984 Euro im Haushalt ausweisen.

Quelle:  Harzer Volksstimme in der Fassung vom 14. November 2009
Verfasser und Urheber: Jens Müller

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11.12.2009 - Tag des Ehrenamtes 2009

Zum internationalen Tag des Ehrenamtes hatte die Harz-SPD nach Wedderstedt eingeladen. In seiner traditionellen Festansprache wies der Kreisvorsitzende Michael Schubert darauf hin, dass ohne ehrenamtliches Engagement viele Einrichtungen nicht lebensfähig seien.

Im Sport, in vielen Kulturvereinen, in der freien Jugendarbeit und bei der Feuerwehr geht in unserem Landkreis ohne all jene, die ihre Freizeit für andere als Übungsleiter, Organisator von Fahrten und die Betreuung Benachteiligter im Freizeitbereich opfern, gar nichts. "Am Tag des Ehrenamtes ist es für mich eine Ehre, all jenen einmal "Danke" zu sagen", so Schubert. Der SPD-Kreisverband hatte Vereine und Organisationen dazu aufgerufen, ihm besonders herausragende Persönlichkeiten zu einer Ehrung vorzuschlagen.

Eine stattliche Anzahl von Vereinen hatte Vorschläge eingereicht, "Ich möchte mich stellvertretend auch auf diesem Weg bei all den Organisationen bedanken, die uns Vorschläge genannt haben" erklärt die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Christa Grimme. "Es war nicht einfach, unter denen die Auswahl der zu Ehrenden zu treffen." Im festlich geschmückten Saal in Wedderstedt verbrachten die Ehrengäste gemeinsam mit Parteimitgliedern der SPD aus dem gesamten Harzkreis einen festlichen Abend. Dieser wurde umrahmt durch Lieder mit der Sängerin Nicole Jebauer und ihrem Kollegen Mathias Schaletzky am Keyboard von der Kreismusikschule Harz. Alle geehrten Bürgerinnen und Bürger erhielten einen Büchergutschein, die von den Landtagsabgeordneten aus dem Harzkreis gesponsert wurden.

Am Schluss der Ehrung erhielten Mitglieder des Vereins "Rettung Schloss Blankenburg" den Sonderpreis in Höhe von 100 € stellvertrtend für alle, die sich unermüdlich für den Erhalt des Blankenburger Wahrzeichens einsetzen.

Geehrt wurden:
Giesela Eichner Übungsleiterin im Schwimmverein Halberstadt
Doris Schwalbe erteilt ehrenamtlich Musikunterricht in der Grundschule Langenstein
Hans- Joachim Schütze,, Organisator und Fahrer der Rheumaliga Quedlinburg
Leonore Abend , Grüne Dame, Halberstadt
Iris Pape, Tierschutzverein Quedlinburg
Bruno Gatz, Sportverein Hessen
Jutta Arndt, Übungsleiterin Sportverein Veckenstedt
Margit Heyroth, Arbeiterwohlfahrt Quedlinburg
Detlef Mahlo, Förderverein Lyonel Feininger Galerie, Quedlinburg
Verein Rettung Schloss Blankenburg

Der Tag des Ehrenamtes 2009


Quelle (Bild und Text):  spdharz.de

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01.12.2009 - Neuer SPD-Parteirat gewählt

"Der neue Parteivorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, hat in seiner Antrittsrede dazu aufgerufen, sowohl die Öffentlichkeit als auch die Parteibasis stärker in die politischen Diskussionen und die Arbeit vor Ort einzubinden.

Dafür gibt es in der SPD Harz bereits seit ihrer Gründung vor dreieinhalb Jahren den Kreisparteirat. Dieser ist der einzige seiner Art in Sachsen-Anhalt.

Der Kreisparteirat ist das Entscheidungsgremiaum, das zwischen den Kreisparteitagen den Ortsvereinen die Möglichkeit eröffnet, die Angelegenheiten und Meinungen der Basis zu erörtern und den Kreisvorstand bei wichtigen Entscheidungen zu beraten.

Zu einer solchen Beratungsrunde trafen sich in dieser Woche die Vertreter der Ortsvereine des Harzkreises mit dem Kreisvorstand. Rolf Harder (Ortsverein Wernigerode) als amtierender Vorsitzender des Kreisparteirates stellte die Arbeit des vergangenen Jahres dar. Ein wichtiger Aspekt war dabei die erfolgreiche Werbung für neue Parteimitglieder trotz der schwierigen Situation der Partei im Bund und im Land. Nach einer regen Diskussion wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Die Mitglieder des Kreisparteirates sprachen Rolf Hader erneut ihr Vertrauen für den Vorsitz aus. Wiebke Neumann (Ortsvereinsvorsitzende Ballenstedt) und Heinz Grimme Ortsvereinsvorsitzender Blankenburg) wurden zu seinen Stellvertretern gewählt .

Der neue SPD-Parteirat im Harz


Quelle (Bild):  spdharz.de

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